Bundespräsident würdigt Engagement junger Ehrenamtlicher
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- Erstellt am Freitag, 02. September 2011 10:51

V.l.n.r.: Marlene Wölfel (PBNL), Jens von den Berken (DPBM), Hanna Hellenbroich (DPBM), Johannes Engelhardt (PBH), Sebastian Stut (DPBH), Sonja Oppacher (PSG), Christian Wulff, Alexander Knoth (PBW), Benedikt Alder (PBNL), Juliane Friemel (PBMV)
Berlin. Bundespräsident Christian Wulff zeichnete letzten Freitag junge Menschen für ihr bürgerliches Engagement aus. Neun junge GruppenleiterInnen des Deutschen Pfadfinderverbandes waren beim Empfang im Schloss Bellevue dabei. Ganz besonders hob Wulff dabei die Bedeutung des Ehrenamtes in seiner Rede an rund 150 ehrenamtliche junge Männer und Frauen hervor: "Fröhlichkeit und Zuversicht sind die Triebfedern für eine Arbeit, die unbezahlt und unbezahlbar ist. Eine Arbeit, die oft viel Zeit und Mühe kostet, aber auch eine Menge zurückgibt - nämlich das gute Gefühl, für und gemeinsam mit anderen Menschen etwas zu bewegen und zum Besseren zu verändern."

Bei heißen Temperaturen unterhielten sich die GruppenführerInnen aus den Bünden des DPV mit Wulff über das Ehrenamt und ihre jahrelange Arbeit. Neben den Halstüchern der Bünde erhielt der Bundespräsident auch Informationsmaterial über den DPV. Diese etwas ungewöhnliche Ehrung begründete Wulff mit der Bedeutung von sozialem Engagement: "Sie alle sind Vorbilder für Hilfsbereitschaft und für eine Toleranz, die viele Arten von Grenzen überwindet: geografische und soziale, religiöse und mentale."
Sonja Oppacher, Gruppenführerin der Pfadfinderschaft Grenzland war von der Würdigung und der Einladung begeistert: "Ich freue mich besonders, dass ehrenamtliches Engagement in Deutschland gesehen und geschätzt wird. Das sollte für uns alle ein Ansporn sein."